1. Lauf zur Deutschen Auto-Cross Meisterschaft 2019

HSX Racing – Motorsport Richter, Sven Richter beim Saisonauftakt der Autocross DM in Höchstädt

HSX Racing – Motorsport Richter, Xenia Richter beim Saisonauftakt der Autocross DM in HöchstädtFotos: Joachim Röder

Saisonauftakt mit Hindernissen

Am vergangen Wochenende fand der erste Lauf zur Deutschen Autocross Meisterschaft in Höchstädt im Fichtelgebirge statt.

Erstmals waren wir mit beiden Autos am Start und fieberten den ersten Metern im Rennbetrieb entgegen. Am Samstag Abend allerdings die große Ernüchterung: Strömender Regen setzte ein und verwandelte die vom Veranstalter sehr gut präparierte Strecke in eine Schlamm und Wasserlandschaft.

Zeittraining

Xenia musste als erste ran und kämpfte sichtlich mit den widrigen Streckenbedingungen und landete im Zeittraining auf Rang 5.

Sven ging es nicht besser und landete am Ende auf Rang 11.

Qualifikationsläufe und Rennen

Pünktlich zu den Rennläufen hatte der Wettergott dann wohl doch ein Einsehen und schloss die Schleusen. Trotz allem war die Strecke zum ersten Qualilauf alles andere als optimal.

Xenia lag im ersten Vorlauf auf einem aussichtreichen vierten Platz, bevor ein Dreher im tiefen Schlamm ihre Fahrt stoppte und sie ihren Mandel-Buggy erstmal abstellen musste.

Die Plätze 4 und 5 in den weiteren Vorläufen bescherten ihr die zweite Startreihe im Finale, wo sie mit einem fehlerfreien Rennen auf Rang 5 ins Ziel kam.

Bei Sven lief es zu Beginn ganz ordentlich, wobei die die 15 Jahre Pause  und die Umstellung von Allrad- auf Heckantrieb ihm durchaus anzumerken war. Trotzdem kam er im ersten Vorlauf in seiner Gruppe als Fünfter ins Ziel. 

Im zweiten Qualilauf ging es noch einen Rang nach vorne auf Rang 4. Ein ordentlicher 3. Lauf und die Finalteilnahme wäre geschafft, ein gerissener Kupplungszug machte das Vorhaben allerdings zunichte und Sven musste den Weg über das B-Finale suchen.

Erste Startreihe, B-Finale, machbar, wenn … ja wenn Sven nicht übermotiviert gewesen wäre. Erste Kurve: Zu schnell, Dreher und Kollision mit Julia Baltzer, Ausfall mit abgerissener Bremsleitung.  

Fazit:

Somit für Sven ein guter Achten Platz in der Qualiwertung und in der Finalwertung leider nur auf Rang 14.

Xenia kommt mit Ihrem neuen Auto immer besser zurecht, Sven war durchaus zufrieden mit seinem Comeback, wenn auch der ein oder andere Fehler ein besseres Ergebnis verhinderte.

Wir sind bereits gespannt auf unseren nächsten Lauf in Dauban vor den Toren Bautzens, wie die Entwicklung der beiden weiter gehen wird.